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In diesem Blog berichte ich über meinen Alltag mit Kind als Ordnungscoach - leichtes Leben oder Aufräumen am Limit? Erfahrt es selbst...
21.02.2026
Narri, Narro - wohin mit meinen Karnevalskostümen?
Hi! Schön, dass du mit dabei bist. 
Gerade hat das neue Jahr erst begonnen, da neigt sich die fünfte Jahreszeit auch schon wieder dem Ende zu: Karneval – Fasching – Fastnacht – Fasnet, wie auch immer es bei dir genannt wird, ist nun wieder vorbei. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit und wir dürfen hoffen, dass sich der Frühling schon bald von seiner schönsten Seite zeigt.
Nach den Festivitäten der letzten Wochen stellt sich für viele jedoch die Frage: wohin noch mit all meinen Kostümen?
Da man meist gerne von Jahr zu Jahr in unterschiedliche Verkleidungen schlüpft und sich damit ein bisschen selbst neu erfindet, stellt sich schnell ein Sammelsurium an Kostümen ein, die erstmal untergebracht werden wollen.
Daher habe ich in diesem Blog ein paar Tipps gesammelt, wie man mit diesen selten benötigten und wenig getragenen „Kleidungsstücken“ umgehen kann und welche Alternativen es zum Ansammeln immer weiterer Kostüme gibt.
Tipp Nr. 1: Alte Karnevalskostüme verkaufen
Die meisten Karnevalskostüme zieht man nur wenige Male an und lässt sie ansonsten in einer Kiste verstauben. Natürlich ist es nett, eine kleine Auswahl daheim zu haben und so auch auf die Schnelle auf einen Fundus zurückgreifen zu können, aber dafür reichen auch wenige Varianten. Kostüme, die man entweder nicht so gerne mochte (zu heiß/kalt, zu unbequem, etc.) oder inzwischen nicht mehr passen, können super gut auf gängigen Secondhand Börsen wie z.B. Kleinanzeigen oder Vinted verkauft werden.
Viele Kostüme sind nach einer wilden Feiernacht auch teilweise beschädig und können dann guten Gewissens entsorgt werden, da sie ihren Dienst bereits mit Bravour geleistet haben.
Tipp Nr. 2: Aus dem Fundus schöpfen
Um nicht jedes Jahr aufs Neue in Verkleidungen zu investieren und damit weitere Teile daheim rumliegen zu haben, kann man auch gut auf bestehendes zurückgreifen.
Mit ein bisschen Fantasie lassen sich einzelne Kleidungsstücke blitzschnell in witzige Verkleidungen verwandeln:
Mit Latzhose, gebrauchtem, kariertem Hemd und Strohhut kannst du als Vogelscheuche auftreten. Aus einem locker sitzenden weißen Hemd, einem farbigen Tuch als Kopfbedeckung und einer Augenklappe entsteht im Nu ein Piraten-Look. Und mit einer hochgeschlossenen Bluse, langem Rock, hochgestecktem Haar und aufgespanntem Schirm in der Hand, bist du sofort als Mary Poppins erkennbar. Auch Sportoutfits funktionieren als Verkleidung sehr gut, ob Pilates-Trainerin, Fußballer, Kunstturner, Skater oder Tennis-Ass – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Tipp Nr. 3: Selbst kreativ werden
Auch der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um das Erschaffen neuer Kostüme geht, ohne direkt etwas kaufen zu müssen. Wenn’s ein bisschen schaurig sein darf, reicht oft schon wenig: Auf schwarzer Kleidung lässt sich mit auswaschbarer weißer Farbe im Handumdrehen ein Skelett-Muster aufmalen – fertig ist der Grusel-Look. Wer es lieber freundlich mag, macht aus einem grünen Kleid mit ein paar angehefteten Bastelblumen ein kleines Blumenwunder.
Und für die Mumie braucht es nur helle Kleidung und eine Rolle Verband: locker um Kopf und Oberkörper wickeln, dabei Öffnungen für Augen, Nase und Mund freilassen – schon wirkt man wie aus einer alten Grabkammer entstiegen.
Tipp Nr. 4: Kostümverleih oder Tauschparty
Eine weitere Alternative zum neu kaufen sind Kostümverleihe: hier findet man oft echte Schätze – manchmal sogar ausgefallenere Stücke als im klassischen Handel.
Noch schöner wird’s gemeinsam: Organisiert mit Freunden eine Kleidertauschparty! Diese funktionieren schon bei normaler Garderobe hervorragend und machen aus „Ausmisten“ ein lustiges Event.
Bei Kindern ist das besonders praktisch – ihre Lieblingsoutfits werden schnell zu klein, und beim Tausch bekommen sie im Gegenzug etwas Neues, ohne dass gleich wieder etwas gekauft werden muss.
Und natürlich darf nicht nur Second-Hand verkauft, sondern auch gekauft werden.
Tipp Nr. 5: Organisiere in Kostümsets
Am einfachsten wird das Sortieren, wenn jedes Kostüm sein eigenes „Set“ bekommt: Packe pro Verkleidung eine transparente Box oder einen großen Zip-Beutel und beschrifte ihn außen gut sichtbar, zum Beispiel „Pirat – Größe 122“ oder „Mary Poppins – S/M“. So findet man sofort, was man sucht – ohne langes Wühlen. In die Box kommt alles, was zum Outfit gehört: Kleidung, Hut, Gürtel und passende Accessoires. Schminke oder kleine Requisiten können ebenfalls dazu, sofern das hygienisch sinnvoll ist.
Besonders praktisch ist ein Foto des komplett angezogenen Kostüms auf dem Deckel – dann sieht man auf einen Blick, was drin ist und ob noch etwas fehlt.
In diesem Sinne: viel Spaß beim Sortieren!
Bis zum nächsten Mal,
Eure Nora
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NORA - 18:27 | Kommentar hinzufügen